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Möbelfertigung

Losgröße 1 bei laufender Linie – warum Standard-MES hier scheitern.

Die moderne Möbelfertigung ist Hochleistungslogistik auf Werkstückebene. Jedes Teil hat sein eigenes Material, seine eigene Kantenkombination, seine eigene CNC-Bearbeitung. Küchenhersteller, Büromöbelproduzenten und Ladenbauer stehen vor der gleichen Herausforderung: Die Linie muss laufen – obwohl kein Teil wie das andere ist. Klassische MES-Systeme wurden für Serienfertigung konzipiert. Sie verstehen Stücklisten und Arbeitspläne, aber nicht den Unterschied zwischen einer ABS-Kante 0,8 mm und einer Laserkante 0,4 mm. Sie kennen keine Stapelbildung, keine Bufferlogik, kein Kantenband-Management. Genau hier setzt EVI an: als MES, das die Möbelfertigung von Grund auf versteht.

Branchenspezifische Herausforderungen

1.

Jedes Werkstück ist ein Unikat – Material, Maße, Kanten und Bearbeitung unterscheiden sich von Teil zu Teil

2.

Die Produktionsreihenfolge muss ständig optimiert werden, um Rüstzeiten und Materialwechsel zu minimieren

3.

CNC-Programme müssen pro Werkstück automatisch generiert und an die richtige Maschine übertragen werden

4.

Buffer zwischen Maschinen müssen dynamisch berechnet werden, um Engpässe und Stillstände zu vermeiden

5.

ERP-Systeme wie CAD+T oder Kuhnle liefern komplexe Auftragsdaten, die präzise interpretiert werden müssen

Was Ihr MES verstehen muss

Materialmix verstehen

Das MES muss Plattenmaterial, Stärke und Dekor jedes Werkstücks kennen – nicht nur die Stückliste. Nur so können Zuschnitt, Nesting und Materiallogistik wirklich optimiert werden.

Kantenmanagement

Jede Kante hat ihr eigenes Band, ihre eigene Stärke und Bearbeitungsrichtung. Das MES muss diese Information pro Werkstück und pro Seite verwalten, um die Kantenanlage korrekt anzusteuern.

Losgröße-1-Sequenzierung

Stapelbildung und Bufferlogik sorgen dafür, dass Werkstücke in der optimalen Reihenfolge durch die Linie laufen – trotz individueller Bearbeitung jedes einzelnen Teils.

CNC-Programmgenerierung

Für jedes Werkstück müssen maschinenspezifische CNC-Programme automatisch erzeugt, validiert und an das richtige Bearbeitungszentrum übertragen werden.

So löst EVI diese Herausforderungen

EVI wurde in und für die Möbelfertigung entwickelt. Die Stapelbildung optimiert die Produktionsreihenfolge nach Material, Kante und Maschinenkapazität. Die Bufferberechnung verhindert Engpässe zwischen den Stationen. Der CNC-Programmgenerator erzeugt maschinenspezifische Programme automatisch. Und die bidirektionale ERP-Integration – ob SAP, CAD+T oder Kuhnle – sorgt dafür, dass Auftragsdaten präzise und in Echtzeit synchronisiert werden.

Maschinenhersteller, die wir anbinden

Egal welcher Hersteller – EVI spricht die Sprache Ihrer Maschinen über standardisierte Schnittstellen wie OPC-UA und MQTT.

Branchenverbände und Standards

Wir orientieren uns an den Standards und Best Practices führender Branchenverbände.

Bereit für den nächsten Schritt?

Erfahren Sie, wie EVI Ihre Fertigung optimiert.