Möbelfertigung
Losgröße 1 bei laufender Linie – warum Standard-MES hier scheitern.
Die moderne Möbelfertigung ist Hochleistungslogistik auf Werkstückebene. Jedes Teil hat sein eigenes Material, seine eigene Kantenkombination, seine eigene CNC-Bearbeitung. Küchenhersteller, Büromöbelproduzenten und Ladenbauer stehen vor der gleichen Herausforderung: Die Linie muss laufen – obwohl kein Teil wie das andere ist. Klassische MES-Systeme wurden für Serienfertigung konzipiert. Sie verstehen Stücklisten und Arbeitspläne, aber nicht den Unterschied zwischen einer ABS-Kante 0,8 mm und einer Laserkante 0,4 mm. Sie kennen keine Stapelbildung, keine Bufferlogik, kein Kantenband-Management. Genau hier setzt EVI an: als MES, das die Möbelfertigung von Grund auf versteht.
Branchenspezifische Herausforderungen
Jedes Werkstück ist ein Unikat – Material, Maße, Kanten und Bearbeitung unterscheiden sich von Teil zu Teil
Die Produktionsreihenfolge muss ständig optimiert werden, um Rüstzeiten und Materialwechsel zu minimieren
CNC-Programme müssen pro Werkstück automatisch generiert und an die richtige Maschine übertragen werden
Buffer zwischen Maschinen müssen dynamisch berechnet werden, um Engpässe und Stillstände zu vermeiden
ERP-Systeme wie CAD+T oder Kuhnle liefern komplexe Auftragsdaten, die präzise interpretiert werden müssen
Was Ihr MES verstehen muss
Materialmix verstehen
Das MES muss Plattenmaterial, Stärke und Dekor jedes Werkstücks kennen – nicht nur die Stückliste. Nur so können Zuschnitt, Nesting und Materiallogistik wirklich optimiert werden.
Kantenmanagement
Jede Kante hat ihr eigenes Band, ihre eigene Stärke und Bearbeitungsrichtung. Das MES muss diese Information pro Werkstück und pro Seite verwalten, um die Kantenanlage korrekt anzusteuern.
Losgröße-1-Sequenzierung
Stapelbildung und Bufferlogik sorgen dafür, dass Werkstücke in der optimalen Reihenfolge durch die Linie laufen – trotz individueller Bearbeitung jedes einzelnen Teils.
CNC-Programmgenerierung
Für jedes Werkstück müssen maschinenspezifische CNC-Programme automatisch erzeugt, validiert und an das richtige Bearbeitungszentrum übertragen werden.
So löst EVI diese Herausforderungen
EVI wurde in und für die Möbelfertigung entwickelt. Die Stapelbildung optimiert die Produktionsreihenfolge nach Material, Kante und Maschinenkapazität. Die Bufferberechnung verhindert Engpässe zwischen den Stationen. Der CNC-Programmgenerator erzeugt maschinenspezifische Programme automatisch. Und die bidirektionale ERP-Integration – ob SAP, CAD+T oder Kuhnle – sorgt dafür, dass Auftragsdaten präzise und in Echtzeit synchronisiert werden.
Maschinenhersteller, die wir anbinden
Egal welcher Hersteller – EVI spricht die Sprache Ihrer Maschinen über standardisierte Schnittstellen wie OPC-UA und MQTT.
Branchenverbände und Standards
Wir orientieren uns an den Standards und Best Practices führender Branchenverbände.
